Spielbericht: Union – Diagonale

Neun Wochen lagen zwischen der 6. und 7. Landesligarunde. Offenbar – davon wird dieser Bericht erzählen – ein bisschen zu lang für Unions Erste, um das starke Momentum des Jahresanfangs auch gegen die Gäste von Diagonale zu halten. Nicht ganz unbedeutend war in diesem Zusammenhang, dass durch Thorstens Absage der Rest des Achters jeweils einen Sitz aufrücken musste, hinten allerdings gut verstärkt durch Rekordvereinsmeister Holger S. Die Kräfteverteilung an den Brettern insgesamt ließ einen engen Kampf erwarten. Wir waren in der oberen Hälfte eher die Außenseiter und in der unteren eher die Favoriten.

Es ging gut los. Zunächst sogar, ohne etwas dafür getan zu haben. Personalknappheit zwang die Harburger, an Brett 4 einen Staffelläufer des parallel angesetzten Hamburg Marathons aufzustellen. Das war zeitlich schwer bis gar nicht zu managen. Lutz war nicht undankbar.

Spielstand: 1:0

Den ersten Leistungsnachweis reichte dann bereits erwähnter Ersatzmann ein.


Spielstand: 2:0

Und auch die erste Punkteteilung war, da vom Spitzenbrett (besetzt durch Andreas) kommend, grundsätzlich nicht schlecht.


Spielstand: 2½:½

Bei Detlev war dann vielleicht schon ein bisschen mehr drin.


Spielstand: 3:1

Zur Halbzeit also alles in Ordnung. Doch dann schwanden die Kräfte. Zunächst bekam Gerrit nicht die weiße Angriffsstellung, mit der er in dieser Saison schon so viele Punkte eingefahren hatte.


Spielstand: 3:2

Holger H. spielte – ganz ungewohnt – grundsolide und verdiente sich den halben Punkt.


Spielstand: 3½:2½

Und so hätte ich die Chance gehabt, durch einfaches Weiterspielen vielleicht für den Gesamtsieg zu sorgen, doch es fehlte der Biss.


Spielstand: 4:3

Was sollte bei Erich schon schiefgehen? Über Stunden hatte er als Weißer in seiner Partie doch alles im Griff.


Endstand: 4:4

Damit gelang wie schon in der Runde zuvor eine Reproduktion des Vorjahresergebnisses. Gegen Diagonale war es aber stets knapp. In zurückliegenden Landesligaduellen hatte keine Seite mehr als 4½ holen können. Damit haben sich die ohnenhin kleinen Aufstiegsambitionen nun garantiert erledigt. Positiv ausgedrückt können wir dem Finalwochenende (13./14. Mai) nun aber so gelassen wie nie zuvor entgegensehen.

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