Spielbericht: Union – Königsspringer II

Die Reserve von Königsspringer kann gut und gerne als Unions Angstgegner bezeichnet werden. Die Mannschaftskämpfe der 1. Mannschaft der letzten vier Jahre gingen durchweg verloren. Mit erneuter Bestbesetzung und DWZ-Überlegengheit an fast allen Brettern schien allerdings nun endlich die Wende möglich. Einzelne Stammleser dieser Glosse forderten kürzlich eine stärkere Bebilderung. Der folgende Bericht versucht dem Rechnung zu tragen.

Zu Beginn des Kampfes ging erstmal was schief und zwar auf Erichs Brett.


Spielstand: 0:1

Mit sehr umsichtiger Stellungsbehandlung konnte Lutz jedoch ausgleichen.


Spielstand: 1:1

Deutlich unübersichtlicher und schwankender ging es bei Holger H. zu, mit dem glücklicheren Ende für ihn.


Spielstand: 2:1

Andreas sammelte – nicht unüblich für ihn – in der Eröffnung ein paar Bauern ein, um sie dann zurückzugeben und folgende Position zu erhalten:


Spielstand: 3:1

Detlev hatte direkt nach der Eröffnung die Chance mit einem Bauernopfer in Vorteil zu kommen. Nach einem Abtauschfehler später und einsetzender Zeitnot kamen hingegen drei Bauern abhanden – 3:2.
Gerrit musste eine einzelne Dame in seine Königsstellung lassen, die hier und da durch Schachs das Remis hätte erzwingen können. Indes wollte sein Gegner zu einem ungünstigen Zeitpunkt mehr.


Spielstand: 4:2

Den Gesamtsieg perfekt macht dann Thorsten, der zwar den besseren Läufer hatte, andererseits aber auch eine hochgradig blockierte Bauernformation.


Spielstand: 4½:2½

Das Turmendspiel des Tages durfte schließlich ich spielen. Dabei wäre das gar nicht nötig gewesen, wäre nicht in Zeitnot die Konzentration abhanden gekommen.

Weitere 32 Züge später sah es dann so aus:

Endstand also 5:3. Hier und da war der Erfolg etwas vom Glück begünstigt aber nicht unverdient. In der Tabelle wurde der dritte Platz gefestigt.

2 Gedanken zu „Spielbericht: Union – Königsspringer II

  1. Gerrit

    Mein Gegner Eugen Raider hat sich übrigens während der Partie (nach der Zeitnotphase) die Stellungen seiner Teamkameraden genau angeschaut. Hätte es nicht 3:2 für uns gestanden, so wäre er wohl (denke ich) nicht abgeneigt gewesen, seine Dauerschachmöglichkeiten zu nutzen. So aber hat er weitergespielt. Im Mannschaftssinne wirklich äußerst vorbildlich!

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