Rundenbericht: OEHM, 4. Runde

Nach etwas über der Hälfte des Turniers sind nun erste Tendenzen im Klassement erkennbar. Mit voller Punktzahl liegen die bis dato souverän spielenden Bernhard Jürgens und Lutz Franke in Front. Im Mittelfeld machen Marian Krüger und Jens Trzcielinski durch gute Leistungen auf sich aufmerksam.
Was die aktuelle Runde betrifft, gab es dieses Mal ein ziemliches Drunter und Drüber im Hamburg-Haus. In einigen Partien saß das Material beidseitig äußerst locker.
So hing bei Vehar – Kischneck am Ende ein Turm, bei Kaiser – Blix ging zunächst ein Läufer verloren, ehe ein erst ausgelassener Damenfang dann doch ausgeführt wurde, und bei Prenzel – Hogelücht wurde aus Versehen ein Läufer verschenkt. Wohl nicht in diese Kategorie fallend, aber ähnlich spektakulär war auch wieder das Spiel von Eugen Raider, das sich wie gewohnt objektiven Bewertungskriterien entzog. Richtig vogelwild wurde es in der Partie Steinhauer – Börner. Hier hatte Schwarz zunächst einen Läufer mehr mit der Option, den Vorsprung auf einen Turm auszubauen. Stattdessen ging eine Figur verloren, und Weiß erreichte ein Damenendspiel mit einem Bauernplus von zwei. Die erschütternde Tatsache, dass dieses dann verloren ging, wird weiter unten noch erörtert werden.
Zunächst zum Spitzenduell:

Es folgt eine Auswahl interessanter und lehrreicher Endspiele, wobei das letzte einen Fall von größtem Unglück darstellt:



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