Spielbericht Eidelstedt – Union 2

Leider nichts fürs Mannschaftspunktekonto gab es gestern für die Zweite beim Gastspiel in Eidelstedt.
Zuerst trafen wir uns alle an der Schule Niekampsweg, die ich als Spiellokal für die Erste von SKE ausgemacht zu haben glaubte. Das gilt allerdings offenbar nur für Freitage, weswegen wir kurzfristig noch zum Redingskamp umziehen mussten. Dort trafen wir dann mit fünf Minuten Verspätung ein, so dass der Mannschaftskampf beginnen konnte.
Es wird zwar immer mal kolportiert, dass in der Stadtliga A eigentlich überhaupt keiner aufsteigen will, aber immerhin traten beide Teams in kompletter Stammformation an. Geschenke waren also nicht zu erwarten…
Meine Partie war die erste, die mit einer Punkteteilung endete, die ich ansteuerte, da mir die Unioner Stellungen um mich herum überwiegend ganz passabel aussahen: Dirk und Karsten wähnte ich leicht vorne, Ralf und Karlheinz ebenfalls, und Sorgen machte ich mir eigentlich um keinen.
Und während ich im Nebenraum mit meinem Gegner Carsten Dumjahn das Remis erörterte, platzten plötzlich jede Menge unschöne Nachrichten herein. Martin hatte verloren; keine Ahnung wie das passiert war. 0,5 – 1,5
Karsten setzte seine unglückliche Saison fort: nachdem sein Vorteil verflogen war, sah das Ganze eigentlich sehr remislich aus, aber irgendwie stand am Ende doch die häßliche Null… 0,5 – 2,5
Und nur unwesentlich später konstruierte sich Thomas an Brett 1 ein Selbstmatt, das man so auch nicht jeden Tag zu sehen bekommt. 0,5 – 3,5 Toller Halbzeitstand!…
Gewisse Herren in fernen Ländern haben dem Ansehen des Wortes Präsident in jüngerer Vergangenheit zwar geschadet – bei Union hingegen steht er glänzend da. Karlheinz schnupfte einfach so viele Gegnerbauern auf, dass sein Kontrahent verständlicherweise keine Lust mehr hatte. 1,5 – 3,5
Bei Dirk stellte sich einfach nur die Frage, welcher König zuerst unter die Räder kommen würde. Muss ich erwähnen, dass er in Zeitnot war? Offenbar taumelte der Gegnerkönig aber in die falsche Ecke, wo Dirk ihn dann mattieren konnte. 2,5 – 3,5…geht da doch noch was?
Leider nein! Jörg stand zwar nicht so, aber aufgrund des Mannschaftspunktestandes unternahm er tapfer weitere Gewinnversuche, die ihn aber dann auf die Verliererstraße führten.
2,5 – 4,5
Damit war klar, dass die Punkte in Eidelstedt blieben.
Trotzdem war Ralf finster entschlossen Jörg Müller seine 100% Performance zu versauen, und schnürte ihn über weite Strecken der Partie in seinen eigenen Strafraum ein. Zum Ende des sehr unterhaltsamen Handgemenges übersah er jedoch einen taktischen Konter, der ihn beinahe noch die komplette Partie gekostet hätte. Am Schluss des Bauernendspiel ging dann aber nichts mehr und man einigte sich auf Remis.
Endstand aus Union – Sicht: 3-5
Mit 5 aus 5 treibt die Zweite tabellarisch
durchs Stadtliga Mittelfeld, leicht unter ihren Möglichkeiten bleibend, aber zumindest, wie dieses Jahr eigentlich alle Unioner Teams, weitgehend sorgenfrei.
Weiter geht´s am Freitag, dem 21.04. wieder auswärts zur HSG.

2 Gedanken zu „Spielbericht Eidelstedt – Union 2

  1. Berthold Riering

    Kein Aufstiegswille wird kolportiert ? Warum spielt dann Königsspringer gegen uns, Blankenese, an Brett 8 mit Karin Chin ? Warum treten dann in dieser Runde fast alle Mannschaften in besserer Besetzung als in den Vorrunden an ? Königsspringer fürchtet z. B. dass die 2. aus der LL absteigt, dann wäre Aufstieg der 3. doch genau richtig.

    Weitgehend sorgenfrei ? In der Staffel können sich die ersten 9 Mannschaften alle gegenseitig schlagen.
    HSK, Fischbeck und SKJE spielen noch gegen unsere 2. , könnten das gewinnen. Dann ist man mit 5 Punkten Absteiger, wenn HSG noch einmal gewinnt. Die haben Eidelstedt mit 6:2 geschlagen.

    Die Liga ist sehr spannend. Wenn es hier ein Orakel gäbe, könnten je 7 Mannschaften noch aufsteigen und absteigen. Meine Schätzung. Einige Mannschaften können noch beides.

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    1. Markus Winter

      Das mit der Kolportage war nicht sooo ernst gemeint.
      Und wenn ich nur durch die Union Brille schaue, glaube ich tatsächlich diese Saison nicht an Auf- oder Abstieg.
      Ihr spielt bisher eine starke Saison, ich ziehe den Hut und will da auch nichts klein reden.

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