Spielbericht: Union III – SW Harburg II

Am Donnerstagabend, dem 11.02, stand das Heimspiel gegen Schwarz-Weiß Harburg II an. Ich konnte wegen beruflicher Gründe erst später kommen und setzte deswegen aus. Außerdem fehlten Torsten, Uwe und Jens. Netterweise halfen Jörg Holzhausen, Uwe Ernst und Timo Steinhauer aus. Als ich um kurz vor 9 den Spielraum im Hamburg-Haus betrat, war ich doch überrascht, dass nur noch vier Partien im Gange waren. Aus den Gesichtern der anwesenden Unionern konnte ich nicht schließen, wie der aktuelle Spielstand lautet. Max überbrachte mir dann aber die frohe Botschaft: 3 1/2  zu 1/2 für uns.

Rainer hat ein Remis erspielt. Timo und Max  hatten ihre Partien gewonnen. Und Philipps Gegner war erst gar nicht angetreten. Über Rainers und Timos Partien kann ich leider nichts sagen. Max spielte mir seine  Partie noch mal vor: Sein Gegner ignorierte Maxs Bauernsturm am Königsflügel, mit der Folge, dass seine Figuren  kaum noch Platz zum Atmen hatten. Die Dame ereilte als erstes der Erstickungstod und Maxs Offizier, den sie mit in den Tod riss, konnte nicht wirklich als Kompensation gelten. Der Optimismus seines Gegners und die im Anschluß nicht immer ganz präzisen Züge von Max, die bestimmt auch seinem deutlichen Vorsprung geschuldet  waren, verlängerten die Partie noch ein wenig, bis sie dann doch mit einem Grundreihenmatt endete.

An Brett 1 hatte Thomas ein Endspiel auf dem Brett, dass wegen eines Mehrbauerns und einem Läufer gegen einen Springer realistische Gewinnchancen versprach.  Hinzu kam, dass die gegnerische Bauernkette am Damenflügel auf der selben Farbe wie Thomas Läufer stand und so sich als schönes Angriffsziel anbot. Leider fand Thomas nicht den richtigen Plan und die Partie endete in einem Remis. Im Anschluß zeigte Thomas seine komplette Partie. Erwähnenswert dabei ist ein von Thomas angebotenes Figurenopfer, das auf der inoffiziellen Richterskala für riskante Figurenopfer einen ordentlichen Wert angenommen hätte. Sein Gegner nahm das Opfer aber nicht an.

Jörg Holzhausen scheint sein starkes Spiel aus der offener Vereinsmeisterschaft konserviert zu haben: Er hatte  eine Figur mehr, den gegnerischen König zum Verbleib in der Mitte bewegt, die e-Linie geöffnet und seine Figuren gut positioniert. Die Position sah also sehr gewonnen aus. Jörg ließ sich nicht von den vielen Optionen kirre machen und wählte einen schönen Weg zum Gewinn. Uwe Ernsts Partie verlief ruhiger und endete nach längerem Kampf in einem Remis. Ralph an Brett 2 spielt sehr stark und seine Züge hielten auch der anschließenden ausgiebigen Analyse mit Markus und Gerrit stand. Eine tolle Leistung!

Das Endergebnis betrug 6 1/2 zu 1 1/2. Meiner Einschätzung nach auch ein in dieser Höhe verdienter Sieg. Vielen Dank an die Ersatzspieler für die tolle Unterstützung! Am nächsten Freitag geht es dann zum Gastspiel beim HSK 11.

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