Spielbericht: Union – Diagonale

Offenbar können Union und Diagonale nicht anders…zum dritten Mal in Folge endete diese Landesligabegegnung gestern 4-4. Am Ende des Tages konnten wir uns darüber diesmal eher nicht beklagen.
Aber im Einzelnen:
In kompletter Stammformation und insgesamt als DWZ-Favoriten ein Heimspiel austragen – da könnte doch was gehen!… Vorne gegen den stark besetzten Gegner gegenhalten, hinten punkten, so etwa sah unser Matchplan gestern aus.
Doch auch DWZ-Übergewichte müssen irgendwie aufs Brett gebracht werden – und das wollte mir nicht wirklich gelingen. Ich kam nie richtig in die Zweikämpfe und hatte keinen Zugriff auf die Partie. Am Ende konnte ich froh sein, dass es zu einem halben Punkt reichte. ½-½

Schon früh hatten sich dunkle Wolken über unseren zwei Spitzenbrettern zusammengezogen. Thorstens optimistisches Qualitätsopfer war dann doch am Ende zu dünne und Andreas wilder taktischer Infight endete leider auch mit einer 0…


½-2½…das sah nicht gut aus.
Aber so einige Unioner Kämpen standen doch ganz prächtig: Lutz, Holger und Ralf Urban hatten alle Stellungen auf den Brettern, die nach reicher Ernte aussahen, während Gerrit und Ralf Adloff sich eher auf dem Remismeridian eingerichtet zu haben schienen.
Dann das Drama: Lutz konnte sich nicht zwischen verheißungsvollem Angriff und vorteilhaftem Endspiel entscheiden – und wählte als dritte Variante den Partieverlust! So war das alles nicht geplant! ½-3½

Beinahe zeitgleich konnte Ralf Urban jedoch für die Unserigen wieder etwas Boden gutmachen und sein Spiel auf ein Tor mit dem Punkt zum 1½-3½ zu veredeln.

Auch bei Holger hatte es bereits ausgangs der Eröffnung sehr gut ausgesehen; ein paar Klippen hatte er noch zu umschiffen, die Zeitkontrolle zu wuppen, dann stand es 2½-3½.

Angesicht zweier sehr ausgeglichener Positionen allerdings immer noch zu wenig!… Doch jetzt griff Fortuna ein, die offensichtlich eine Schwäche für Ralf A. hat: aus dem Nichts patzte sein Kontrahent eine Figur ein und stellte die Waage wieder auf Gleichstand. 3½-3½

Für Gerrit hatte der Rechner an einer Stelle mal etwas gesehen, wie sich nachher zeigte; allerdings eine sehr gut verborgene Ressource…Je länger die Partie danach andauerte, desto mehr verfestigte sich die Punkteteilung und das Murmeltierresultat 4-4.

In vier Wochen geht es weiter mit der Auswärtstour nach Großhansdorf. Wenn da für uns was geht, können wir in Schlagdistanz zum Aufstiegsplatz überwintern…

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