Spielbericht: Großhansdorf – Union

Am Ende knapp, aber insgesamt verdient blieben die Punkte des Mannschaftskampfes gestern in Großhansdorfs weiter Ferne.
Nachdem wir sämtliche Fährnisse und Unwägbarkeiten der Anreise gemeistert hatten und noch so eben pünktlich loslegen konnten, zeichnete sich nach einer Weile ruhigen Knetens folgendes Bild ab:
Vorne hielten wir uns insgesamt besser als befürchtet. Gerrit stand gut und besonders Thorsten, der ELO-Schwergewicht Anita Gara gegenüber saß, hatte sich eine schön anzusehende Position erarbeitet. Bei Andreas und Lutz hab ich nur kurz drauf gesehen ohne nennenswerte Vorteile für eine Seite ausmachen zu können. Ähnlich sah es bei Ralf A. aus, während Ralf U. zwar versuchte einen Angriff zu initiieren, der Erfolg aber noch in den Sternen stand. Um die Püppchen von Holger und auch meine eigenen begann ich mir eher gewisse Sorgen zu machen. Hier, d. h. an den hinteren Brettern, zeichnete sich auch angesichts der Aufstellung der Großhansdorfer ab, das unsere Gastgeber nicht vor hatten hier was abzuschenken.
Schließlich lief bei Andreas irgendwas schief und er musste genau so die Segel streichen wie kurz darauf Lutz.

Immerhin veredelte Thorsten seine starke Leistung zu einem ganzen Punkt, so dass wir noch dran blieben.

Mein Gegner Bastian Baldauf ließ mich bei knapp werdender Zeit ein Dauerschach geben, was ich gerne annahm. Halbzeit 2½-1½ Rückstand…

Ralf Urbans Angriffsbemühungen waren inzwischen völlig versandet, doch die Null statt dem Halben kam dann doch etwas überraschend und unschön. Zumal auch Holgers Partie zunehmend wegkippte und von Seiten seines Kontrahenten Thomas Cording sauber zu Ende gespielt wurde. Und damit waren die Punkte auch schon futsch…

Angesichts des Mannschaftssieges für das Heimteam bekam Gerrit dann sozusagen noch einen halben Punkt geschenkt, da Gerd Kuhn sein remisliches Bauernendspiel einfach aufgab. Nimmt man mit…

Am Ende gab es dann noch eine Energieleistung von Ralf Adloff (und natürlich auch seinem Gegner Varain) zu bewundern, die sich über mehr als 6,5 Stunden und an die 100 Züge hinzog, bis Ralfs Gegenüber – allerdings in wohl auch verlorener Stellung – die Zeit ausging.

Am Ende steht also die 3½-4½ Niederlage und mit 5 Punkten aus 4 Runden ein Überwintern im oberen Mittelfeld.

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