Spielbericht: Barmbek – Union

Spätestens mit der gestrigen Runde bog die Landesliga auf die Saison Zielgerade ein – und Union behauptet weiter einen komfortablen dritten Platz, der uns auch rechnerisch schon mal aller Sorgen nach unten enthebt. Oben allerdings werden sich die Diagonalen wohl kaum mehr die Butter vom Brot nehmen lassen.
Bei unseren von diversen 3½-Niederlagen gebeutelten Gastgebern ging es bei feinstem Wetter pünktlich los; lediglich meine Wenigkeit verspätete sich etwas, weil der HVV nicht so mitspielte wie geplant.
Aber egal, wir konnten erneut die Stammformation aufbieten und gedachten unser DWZ-Übergewicht in aller Ruhe wirken zu lassen.
Bei Ralf war es dann gegen Raymond Schroeder doch etwas zu ruhig, woran sich bis zum Remisschluss auch nichts änderte.
An den anderen Brettern gab es das gewohnte Geknete, und lediglich bei Holger gelang es mir in seiner Partie gegen Andre Bigalke einen Unioner Vorteil auszumachen. Hmm…
Und dann stand auch noch Detlev gegen Sven Rettieck plötzlich total auf dem Acker. Der Punkt blieb im Barmbeker Klassenzimmer. Hmmm…
Karlheinz hatte gegen Sönke Stiemer eine Weile versucht einen Bogen um das sich abzeichnende Remis zu schlagen, doch schlussendlich blieb es bei dem Versuch. Gerrit hingegen stand gegen Norbert Becker optisch lange eher vorne. Dann allerdings war auch diese Partie zu Ende – aber nicht, wie ich zuerst gedacht hatte, Remis, sondern mit einem weiteren vollen Punkt für Barmbek. Hmmmmm!… Halbzeit 1-3, was lief denn hier ab?!…
Lutz und Kontrahent Thomas Kuckelkorn (neben Raymond ein weiterer Bekannter aus dem Unioner Herbstturnier) lieferten sich das wüsteste Hauen und Stechen des Tages. Lutz tat das einzig Richtige: er lehnte das Remis ab und gewann lieber!…irgendwie…die Partie bedarf wohl noch einer umfangreicheren Analyse, aber den Punkt konnten wir gut gebrauchen.
Je mehr mein Spiel gegen Thomas Sachs ins Endspiel überging, desto besser wurde meine Stellung. Am Ende konnte ich zum 3-3 ausgleichen. Blieben Andreas gegen Jens-Erik Rudolph und Holger gegen den bereits erwähnten Andre Bigalke, die beide Endspiele mit jeweils einem Mehrbauern auf den Brettern hatten. Bei Holger handelte es sich jedoch um ein Damenendspiel, das mit zunehmender Dauer immer weniger gewinnbar erschien und schließlich auch Remis blieb. Andreas dagegen hatte ein Springerendspiel, und das ist ja laut Lehrbuch nie Remis (Zwinkersmily)…Endergebnis also 4½-3½ für uns, ein weiteres Mal knapp gescheitert für Barmbek, ein gutes Pferd springt nur so hoch wie es muss und ein Weltmeisterbesiegerbesieger-T-Shirt für Andreas.
Bleiben noch die finalen Abschlussrunden im April, die wir nun wie eingangs schon erwähnt ganz entspannt angehen können.
Union!!

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